Trümmersuche

Trümmersuchhunde sind Spezialisten für die Suche nach verschütteten Personen

Erdbeben verursachen äußerst umfangreiche Schadenslagen mit dramatischen Folgen für die Bewohner der betroffenen Regionen. Ganze Orte gleichen einem einzigen Trümmerfeld, unter dessen Massen zahlreiche Menschen begraben sind. In diesen Situationen, aber auch bei Gebäudeeinstürzen aus anderen Gründen, steht den Einsatzkräften und Hundeführern mit ihren spezialisierten Rettungshunden nur ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung.

Weitere Ursachen für den Einsturz von Gebäuden sind Gasexplosionen, eine mangelhafte Bauausführung, Stürme oder aufprallende Fahrzeuge. In allen Fällen ist es erforderlich, mehrere Teams mit Trümmerhunden in kürzester Zeit an der Schadensstelle einsetzen zu können.

Die Anforderungen an die Teams sind, aufgrund der unterschiedlichsten Situationen, extrem umfangreich:

Die Komplexität der Einsatzlagen, mögliche Gefahrensituationen und die damit verbundene Spezialisierung erfordern einen sehr hohen Ausbildungsstandard im Trümmerbereich. Für die Rettungshunde sowie Hundeführer, Einsatzhelfer, Gruppenleiter und Zugführer ist eine Aus- und Weiterbildung auf höchstem Niveau erforderlich, um für alle Lagen optimal vorbereitet zu sein.

Ausbildungsziele für den Trümmersuchhund:

Ausbildungsdauer
Info

Ein Trümmersuchhund kann Trümmerlagen bis 500m² in ca. 30 Minuten absuchen. Sie sind in der Lage, menschliche Witterung selbst durch mehrere Meter dicke Trümmer hindurch zu erschnüffeln. Ihr Geruchssinn ist so empfindlich, dass sie Menschen sogar dann noch finden können, wenn diese sich nicht mehr bewegen oder bewusstlos sind.

Rettungshundeteams sowie alle anderen Einsatzkräfte, die sich für Einsätze im Ausland qualifizieren möchten, benötigen zusätzliche Qualifikationen. Diese weisen die Einsatzkräfte im Rahmen eines 24 Stunden-Tests unter Einsatzbedingungen nach.

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