Technische Ortung
Biologische & technische Ortung: Eine starke Kombination im Rettungswesen
- Personensuche
- Überblick über eine Großschadenslage verschaffen
- Glutnestsuche
- Rehkitzrettung
Im Rettungswesen hat sich die biologische Ortung, insbesondere durch den Einsatz von Rettungshunden, als unverzichtbares Hilfsmittel bewährt. Der außergewöhnliche Geruchssinn und die spezialisierte Ausbildung dieser Tiere ermöglichen es, vermisste Personen auch unter schwierigen Bedingungen wie unwegsamem Gelände oder widrigen Wetterverhältnissen zuverlässig aufzuspüren. Ihre Fähigkeiten sind in vielen Situationen unschlagbar.
Doch mit der Weiterentwicklung der Technologie eröffnen sich neue Möglichkeiten in der Suche und Rettung. Eine wegweisende Innovation ist der Einsatz von Drohnen, die mit hochmodernen Wärmebildkameras ausgestattet sind. Diese Form der technischen Ortung ergänzt die biologische Ortung optimal, insbesondere bei der Absuche großer Flächen oder schwer zugänglicher Gebiete, in denen Rettungshunde an ihre Grenzen stoßen.
Während Rettungshunde in ihrer Präzision und Flexibilität einzigartig sind, bietet die technische Ortung mit Drohnen eine schnelle und effektive Lösung, die in vielen Einsatzszenarien entscheidend sein kann. Gemeinsam bilden biologische und technische Ortung ein leistungsstarkes Team, das die Chancen erhöht, vermisste Personen rechtzeitig zu finden und zu retten.
Drohnenpilot
Der Drohnenpilot steuert die Drohne verantwortlich, er überwacht dabei den unmittelbaren Luftraum um die Drohne. Auch überwacht er automatisierte Funktionen.
Luftraumbeobachter
Der Luftraumbeobachter steht im direkten Sprechkontakt zum Drohnenpiloten. Er überwacht den erweiterten Luftraum um die Drohne und informiert den Drohnenpiloten über seine Beobachtungen, z.B. sich nähernde andere Luftfahrzeuge. Der Luftraumbeobachter sollte ebenfalls ausgebildeter Drohnenpilot sein.
Luftbildauswerter
Der Luftbildauswerter steht ebenfalls in direkten Sprechkontakt zum Drohnenpiloten. Er wertet die Bilder der optischen und Wärmebildkameras aus, um Personen zu erkennen und Einsatzkräfte und unbeteiligte Personen von einer zu suchenden Person, aber auch von Wild zu unterscheiden.
- Basisausbildungen BRH | Erste Hilfe Mensch| EU-Kompetenznachweis A1/A3 | EU- Fernpilotenlizenz A2 (später auch STS) | drohnenspezifische Einsatzausbildung
- Dauer » in der Regel 1-1,5 Jahre
- Einsatzgebiet » Personensuche | Lagedarstellung | Gebäudeeinstürze
- Einsatz bei » witterungsbeschränkt | bei Tag & Nacht
- Suche nach » menschlicher Wärmesignatur
- Prüfungen » Prüfung A1/A3 | Prüfung A2 (später auch STS) | Einsatzüberprüfungen: Suchtrupphelfer & Drohne
- Offizielle Einsatzfähigkeit » Nach bestehen aller Prüfungen & Einsatzüberprüfungen
Grundsätzlich wird angestrebt, jedes Mitglied des Drohnentrupps für alle drei Tätigkeiten auszubilden.
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