JVA Hövelhof Training
JVA Hövelhof: Rettungshunde trainieren den Ernstfall

Seit nunmehr zwei Jahren besteht eine Kooperation zwischen dem BRH-Rettungshundestaffel Lippe-Ems e.V. und der JVA Hövelhof. Auf dem Gelände trainieren die Hundeführer/innen und ihre ausgebildeten Rettungshunde regelmäßig die Flächensuche in bewaldeten Gebieten. 

Eine besondere Eigenschaft der JVA Hövelhof liegt darin, dass große Teile des Anstaltsgeländes bewaldet, im Außenbereich umzäunt und für unbefugte Personen nicht zugänglich sind. Dadurch bietet das Gelände ideale Voraussetzungen für das Training von Rettungshunden. 

In Begleitung engagierter Bediensteter wird dort insbesondere die Suche nach vermissten Personen im Rahmen der sogenannten Flächensuche trainiert. Flächensuchhunde kommen vor allem in weitläufigen Waldgebieten sowie auf Wiesen und Feldern zum Einsatz. Anders als beim sogenannten Mantrailing verfolgen sie dabei nicht die individuelle Geruchsspur einer bestimmten Person, sondern durchsuchen ein festgelegtes Gebiet systematisch und zuverlässig nach Menschen. Wird eine Person aufgefunden, erfolgt unmittelbar eine Anzeige durch den Hund. 

Das nahezu 50 Hektar große Anstaltsgelände bietet mit seinen naturnahen Flächen, unterschiedlichen Geländeformen und teilweise dichtem Bewuchs hervorragende Bedingungen für ein realistisches und anspruchsvolles Training der Rettungshundestaffel. 

Dem regelmäßigen und intensiven Training kommt eine besondere Bedeutung zu. Nur durch kontinuierliche Übung können Hundeführerinnen und Hundeführer sowie ihre Rettungshunde jederzeit – auch unter schwierigen Bedingungen – zuverlässig vermisste Personen auffinden und aus potenziell lebensgefährlichen Situationen retten. 

Die JVA Hövelhof unterstützt diese wertvolle Arbeit der Rettungshundestaffel daher gerne durch die Bereitstellung des Geländes zu Trainingszwecken und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. 

Ansprechpartner: JVA I Thomas Korte (JVA Hövelhof)